Schwerpunkte:
Verschiedene Techniken der Familienrekonstruktion
Ziel der Fortbildung
Sie lernen, Ihre Klienten bei Familienrekonstruktionen systemisch zu begleiten und ihnen die Angst vor traumatischen Rückerinnerungen zu nehmen. Sie finden einen tieferen Kontakt zu Ihren eigenen Ursprungssystemen.
Vorbereitung
Sie erstellen ein genaues Genogramm Ihrer Herkunftsfamilie mit Fotos und führen Interviews mit Familienmitgliedern.
Datum
Do, 08.11. 2012, 14.00 h - So, 11.11.2012, 14.00 h
Kosten
950 CHF (zzgl. Unterkunft und Verpflegung)
Ort
Raum Bern
Leitung
Wolfgang Marquardt
Zielgruppe
Fortbildung für Therapeuten und Berater, welche die Familienrekonstruktion als systemisches Instrument kennenlernen wollen. Alle, die ihre Verbindung zu den früheren Generationen vertieft anschauen und einen neuen Zugang zum eigenen Ursprung finden möchten.
Inhalte
Die Familienrekonstruktion ist eine Entdeckungsreise in die eigene Familiengeschichte. Sie führt uns zur Geschichte und den Kulturen der einzelnen Generationen, lehrt uns ihren Umgang mit Krisen, Geburt, Erfolg, Krankheit und Tod.
Dieses kraftvolle therapeutische Instrument entwickelte Virginia Satir, als ihr klar wurde, dass Menschen „ihre Vergangenheit dazu gebrauchen, ihre Gegenwart zu vergiften, wodurch wiederum eine Zukunft entsteht, in der sich die Vergangenheit wiederholt".
In der Familienrekonstruktion wird die Familiendynamik in eine Chronologie der Familien eingebunden. Durch das Nacherleben von Familienereignissen entstehen neue Sicht- und Verhaltens-weisen. Versöhnung mit tragischen Punkten der Familiengeschichte wird möglich und der Stolz auf die eigenen Herkunftsfamilien kann wieder lebendig werden.